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Tattoo-Pflege

Wie gut dein Tattoo am Ende aussieht, entscheidet sich zur Hälfte nach dem Termin. Die Stelle ist eine offene Wunde — behandle sie auch so.

Die ersten Stunden

  • Lass die Abdeckung so lange drauf, wie wir es dir gesagt haben.
  • Danach mit klarem, lauwarmem Wasser waschen — keine Seife, kein Duschgel.
  • Mit einem frischen Handtuch trocken tupfen, nicht reiben.
  • Dünn mit dem empfohlenen Mittel eincremen. Dünn heißt dünn: Eine dicke Schicht schließt die Wunde ab und verzögert das Heilen.

Die ersten zwei bis drei Wochen

  • Zwei- bis dreimal täglich waschen und dünn eincremen.
  • Nicht kratzen, Krusten nicht abziehen. Sie gehen von selbst — was du abziehst, nimmt Farbe mit.
  • Kein Schwimmbad, keine Sauna, kein Vollbad, kein See. Duschen ist in Ordnung.
  • Keine direkte Sonne, kein Solarium.
  • Kein Sport, der die Stelle dehnt oder scheuert. Ein Waden-Tattoo und am nächsten Tag Beintraining passen nicht zusammen.
  • Weite, atmungsaktive Kleidung über der Stelle.

Danach, dauerhaft

  • Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor auf der Stelle — Sonne bleicht Tattoos aus, und zwar dauerhaft.
  • Die Haut geschmeidig halten. Trockene Haut lässt Linien stumpf wirken.
  • Nach dem Tätowieren vier Monate lang kein Blut spenden.

Wann du zum Arzt gehst

Sofort, wenn du Fieber bekommst, wenn Eiteraustritt, wenn die Stelle stark anschwillt, pocht oder sich rote Streifen bilden. Warte damit nicht ab.

Was nach drei Wochen immer noch nässt, juckt oder anschwillt, ist kein Heilen mehr — melde dich dann bei uns.

Unsicher? Schreib oder ruf uns an — lieber einmal zu oft gefragt als zu spät.